Kahuna Training damals und heute

Damals: Der grundlegende Kahuna Unterricht (90% ohne Worte) war für alle gleich. Die Schüler wurden erst nach sorgfältiger Beobachtung und Prüfung ausgewählt. Kinder jeden Geschlechts und jeder Klasse, welche von Kahuna ausgebildet wurden, wurden nur ausgewählt, wenn sie Talent & Disziplin zeigten, Kenntnisse über sich selbst und die Natur hatten, wenn sie das Prinzip erkannt haben, wie sich alles auf alles im Universum aufeinander Bezug nimmt. Dies war die Grundausbildung, in der die Kinder in erster Linie darauf vorbereitet wurden, das Prinzip der Genealogie und der Familie in allem Leben zu verstehen.

 

In der Vergangenheit gab es in jedem Dorf mindestens einen Kahuna. Wir haben Glück, wenn es heute nur noch einen Kahuna auf jedem Gebiet gibt. Ja, sie gibt es auch heute noch, doch sind sie nicht in den gelben Seiten oder im Internet zu finden.

Das Kahuna Training war geheim und auschließlich den Hawaiianern (Kanaka Maoli) vorbehalten. Heute sind sich viele Hawaiianer selbst möglicherweise nicht vollständig der Gesamtheit bewusst, deren Erben sie sind.

Das alte Kahuna System ist mit der Ankunft neumodernen Marketinggesellschaft ausgestorben.

 

Heute: Das Kahuna Training war und ist ein gut gehütetes Geheimnis. Ohne Disziplin & Engagement für sich selbst gibt es keine Möglichkeit, dies jemals verstehen zu können. Die Werke eines Kahuna werden für die Menschen immer ein Rätsel bleiben, solange sie außerhalb ihrer Kultur nach Antworten suchen. An diesem Punkt muss auch gesagt werden, dass wir nicht die hawaiianische Kultur lehren und schon gar nicht übernehmen. Wir kommen nur dann zu unseren Stärken, wenn wir unser eigenes Erbe wieder entdecken, das in unseren Genen gut verborgen ist.

 

Es gibt auch keine Level im Kahuna-Training. Der Kahuna sagt: "Du bist oder du bist nicht. Wenn du bist, wirst du mich sehen; wenn du nicht bist, wirst du mich nicht sehen." 

Es gibt auch keine Zeitrahmen, wann und wie schnell man im Training etwas umsetzen soll. Wenn ein Person eine Stunde braucht, eine andere braucht dafür 10 Jahre, wieder eine andere Person schafft es in Sekunden -  es spielt keine Rolle.

Es gibt auch keine Zertifikate für dieses Training.

Es gibt keine Komplimente oder ein Lob darüber, wie gut und toll du etwas gemacht hast. Es gibt immer nur das Nächste, und das Nächste ist normalerweise immer größer als das Letzte. Wenn wir feststellen, dass wir das Nächste vom Trainer nicht bekommen, sollten wir in Betracht ziehen, dass wir möglicherweise nicht bereit für den nächsten Schritt sind.

DER Kahuna, durch dessen Linie alle Kahuna-Trainings in der Nicht-Hawaiianischen Gesellschaft ihren Ursprung haben ist: Kahu (Kanaka Maoli) Abraham Kawai´i.

 

Über  30 Jahre hinweg wurde er nicht nur in vielen spezifischen Kahuna Künsten ausgebildet sondern auch in 'Kaona' & 'Ho'okake', der Kahuna Gebrauch angeborener Wahrnehmungsfähigkeiten. Diese Fähigkeit übersetzt körperliche, symbolische und wörtliche Argumentationen in ein Funktionsprinzip, auf diesem alle Vorträge, Workshops und Seminare aufgebaut sind, um das Überschreiten von Zeit und Kultur ohne Einschränkungen möglich zu machen.

 Der Name (Kahu) Aua' ia Maka'´i'ole ist der Doktortitel seiner zweiten Kahuna-Kunst, bekannt als 'Ike ka'. Durch diesen bekam er den Meistertitel (Kahu) Abraham Kawai'i.  Er erhielt  den Dokortitel von 'ULIAMA', und das Ansehen von Kahuna Aua'ia'.

 

Kahu leitete den Aufbau des 'Australian College of Kahuna Sciences'. Zusammen mit Master Ki'a'i Ho'okahi Weber entwickelte er das Certificate IV in Kahuna Bodywork. Die Lehren alter Prinzipien zur Anwendung in der westlichen Welt. 

Kahu hat 2004 unsere Existenzebene verlassen, seine Lehren werden heute authentisch und mit größter Würde sowie Respekt durch das Australian College of Kahuna Sciences und dessen Zweigstelle in Österreich - durch Isabell Dzananovic - weitergeführt.

Lomi Ka´alele au - der Navigatorenschritt

Kahu Abraham Kawai´i, Kahuna; hat diese Martial Art basierenden Schrittformationen entwickelt, um Menschen den Weg zu Kahuna-Prinzipien zu öffnen. Nur durch diesen Bewegungsablauf kann man sie verstehen und spüren. Er nannte die Übungen Lomi Ka´alele au. Im Englischen gibt es kein besseres Wort, um dies zu übersetzen, weshalb es "flying" genannt.

 

Durch diese Übungen werden Wege im Gehirn durch den Körper freigeschaltet und Verbindungen zwischen Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft oder Körper, Geist & Seele wiederhergestellt. Es entwickelt sich eine größere Sensibilität durch die Erfahrungen, welche der physische Körper in bestimmten Bewegungen macht. An diesem Punkt ermöglichen wir es uns, unser modernes Bewusstsein & das westliche Denken loszulassen, die Freiheit, uns die Erlaubnis zu geben, unsere Größe als Mensch wahrhaftig und rein zu fühlen - mit einer Umarmung von mitfühlender Demut und Würde.

 

Die größte Schwierigkeit besteht darin, die Tatsache zu akzeptieren, dass wir unser Selbst zuerst ausbalancieren und verfeinern oder neu definieren müssen, bevor dieses starke Fundament (welches bereits in uns ist) in das automatische Reich und Oberflächenbewusstsein gebracht werden kann. Wenn dies erreicht ist, können wir uns in uns selbst ausdehnen. Der nächste Schritt in diesem Training wird nur mit Engagement und der Bereitschaft zur Veränderung erreicht.

 

Sich selbst als "real" wahrzunehmen, kann manchmal beängstigend sein. Um durch diese Übungen unsere Grenze zu erreichen, braucht es nur die Bereitschaft darüber hinauszugehen - oft geschieht es und wir haben die Grenze überschritten, ohne Anstrengung und ohne es zu wissen, es ist einfach passiert.

 

Wir bewegen uns mit all der Angst, Wut und Freude, die wir im Moment haben, einer Emotion, einem mächtigen Werkzeug, welches wir ergreifen und verwenden können, anstatt es wegzuschieben, weil es nicht da sein sollte. Indem wir all das Gute, Schlechte und Hässliche in uns selbst erkennen, lernen wir, unser Selbst in jedem Moment und zu jeder Zeit wahrhaftig zu leben. 

Master, Ki´a´i Ho´okahi Weber über Lomi Ka´alele au


"Es ist Navigation, Rhythmus, Musik, Flexibilität. Es fördert die Balance sowie die körperliche, geistige & spirituelle Beweglichkeit. Es ist angelehnt an Auszügen von Hula Kahiko (Hula aus alten Zeiten) und Martial Arts Lua - hawaiianische Kampfkunst  aus alten Zeiten. Durch Anwendung von "flying" lernen unsere Körper und Emotionen als ´Einheit´zu fließen, sodass Teile von uns selbst kommen, die sich nicht bewegen können und in uns schlummern oder blockiert sind, um mit uns zu tanzen!

 

Lomi Ka’alele au ebnet uns einen Weg, um uns mit unserer Ki-Energie zu verbinden, sie zu spüren. Als erstes in uns selbst und dann in unserem weiteren Umfeld. Es gibt keine Grenzen. Durch diesen "Tanz mit dem eigenen Körper" kann man sich in jegliche Richtung und mit jeder Emotion ausdrücken. Flying bringt Leichtigkeit und Freude auf allen Ebenen."

Worte: (c) Isabell Dzananovic